Bildungs- und Sozialzentrum in Tibiri/Niger

Laufzeit:

Februar 2013- Oktober 2013

Projektpartner:

Initiative Maradi, Wien
Fraternité des Servantes du Christ, Maradi, Niger

Projekt-Finanzierung:

Initiative Maradi
Aussenministerium Österreich

Zusammenfassung:

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation der TU Wien, baugeschichte::bauforschung, mit der österreichischen NGO `Initiative Maradi´ und der nigerischen Organisation Fraternité des Servantes du Christ. Ziel ist die Planung und Umsetzung eines Bildungs- und Sozialzentrums in Tibiri nahe der Stadt Maradi in Südniger. In Form eines StudentInnen-Entwurfsprojektes an der Architekturfakultät der TU-Wien im SS 2013 werden Masterpläne und Entwürfe für die Einzelnen Baukörper entwickelt, die konkret in die Umsetzung einfließen sollten.

Projektinhalt

Auf einem Grundstück (Grundstücksgröße ca. 2 ha) in Tibiri am Stadtrand von Maradi/Niger wird von der Fraternité des Servantes du Christ in Maradi ein Bildungs- und Sozialzentrum bestehend aus einem Kindergarten, einer Schule, einem Internat, einer Krankenstation, einem Frauenförderungs-Zentrum sowie den entsprechenden Verwaltungsgebäuden errichtet.

Projektziel

Ziel des Projektes ist es, eine Verbesserung des niedrigen Bildungsstandards in der Region sowie der mangelhaften gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung zu erreichen. Durch die Kooperation mit der Architekturfakultät der Technischen Universität Wien werden innovative Vorschläge für eine adäquate und nachhaltige bauliche Umsetzung des Zentrums entwickelt. Dies betrifft sowohl die Erstellung eines funktionierenden Raumprogramms der privaten, halb-öffentlichen und öffentlichen Zonen innerhalb des Zentrums, als auch die Analyse und Bewertung zur Verfügung stehender Baumaterialien (traditionell/modern) sowie die bautechnische Ausführung und Detailausbildung. Dabei stehen ökologische und energie-effiziente Maßnahmen sowie Kriterien der kostengünstigen Umsetzung, des prozesshaften Bauens (schrittweise Erweiterung) und der langfristigen Instandhaltung im Vordergrund. Besonderes Augenmerk gilt der Einbeziehung lokaler Bautraditionen, wobei hier der Schwerpunkt auf den innovativen Einsatz und die Weiterentwicklung lokaler Lehmbautechniken gelegt wird.

Projektteam:

Andrea Rieger-Jandl
Anna Heringer
Bärbel Mueller
Ulrike Herbig