KONSTRUKTIVE TRADITIONEN IM WESTLICHEN HIMALAJA

Veranstaltungsbild
  • Zeit: 27.01.2011, 18:15 bis 20:00
  • Ort: Technische Universität Wien HS 6, zwischen Stiege 2 u. 8 Karlsplatz 13, 1040 Wien

Hubert Feiglstorfer
KONSTRUKTIVE TRADITIONEN IM WESTLICHEN HIMALAJA

Das Forschungsgebiet, welches sich von Ladakh/J&K im Norden nach Kinnaur/H.P im Süden und von Chamba/H.P. im Westen nach Purang/Tibet im Osten erstreckt, befindet sich in unterschiedlichen Höhenlagen zwischen etwa 2500 und 3600 m über Seehöhe. Dieser Umstand äußert sich in entsprechend alternierenden klimatischen Zonen mit welchen sich die Vegetation von stark bewaldeten Gebieten bis zu ariden Zonen ändert. Entsprechend verändern sich natürliche Baumaterialressourcen, im Besonderen der Holzbestand. Diese natürlichen Parameter förderten die Entwicklung bestimmter regionsspezifischer Konstruktionstechniken, deren sukzessive Veränderung zwischen den Vegetationszonen an bestimmten untersuchten Gebäuden abgelesen werden kann. Tempelbauten, welche in den meisten Regionen die ältesten Zeugen einer großteils lebendigen Bautradition darstellen, dienten als die Hauptuntersuchungsobjekte. Dieser Vortrag führt durch unterschiedliche konstruktive Muster und bautechnische Besonderheiten, welche die Grundlage für die traditionellen Bautechniken im westlichen Himalaja darstellen.

Dipl.-Ing. Hubert Feiglstorfer
1995 Diplom Architektur TU Wien
seit 2001 Forschung im westtibetischen Raum
seither etwa 3 Jahre Forschungsaufenthalte in Asien, vorrangig in Indien
seit 2010 an ÖAW in FWF-Projekt unter der Leitung von Christian Jahoda