{"id":1248,"date":"2015-12-10T15:31:00","date_gmt":"2015-12-10T14:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/baugeschichte.tuwien.ac.at\/website\/?p=1248"},"modified":"2021-05-11T09:24:39","modified_gmt":"2021-05-11T07:24:39","slug":"die-stadt-ausserhalb","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/baugeschichte.tuwien.ac.at\/website\/die-stadt-ausserhalb\/","title":{"rendered":"Die Stadt au\u00dferhalb"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zur Architektur der ehemaligen Nieder\u00f6sterreichischen Landes-, Heil- und Pflegeanstalt f\u00fcr Geistes- und Nervenkranke <br>Am Steinhof in Wien<\/h2>\n\n\n\n<p>Der erste Teil des 368 Seiten starken Buches widmet sich in 15 wissenschaftlichen Fachbeitr\u00e4gen verschiedensten Themen zu dieser Anlage aus dem Blickwinkel der Architektur- und Kunstgeschichte, jedoch auch der Gegenwart und Zukunft der ann\u00e4hernd vollst\u00e4ndig im Originalzustand erhaltenen, denkmalgesch\u00fctzten Anlage aus \u00fcber 60 Einzelobjekten. Monika Keplinger (TU-Graz) ordnet die Anstalt Am Steinhof aus kunsthistorischer Sicht den anderen Anlagen zur Unterbringung psychisch Kranker in Wien zu. Caroline J\u00e4ger-Klein erg\u00e4nzt aus Sicht der Architekturhistorikerin um die Generation der sogenannten modernen Irrenanstalten der Kronl\u00e4nder der Monarchie um 1900. Gustav Sch\u00e4fer (vormaliger Verwaltungsdirektor des Otto-Wagner-Spitals) widmet seinen Buchbeitrag dem Sch\u00f6pfer der Anstalt Leopold Steiner. Sabine Plakolm-Forsthuber f\u00fchrt durch die Baustelle der \u201ewei\u00dfen Stadt\u201c und erkl\u00e4rt das Pavillonsystem im Krankenhausbau als Zeichen des Kulturfortschritts der Moderne. Richard Kurdiofsky (\u00d6sterreichische Akademie der Wissenschaften) fasst die Idealvorstellungen Otto Wagners zu seiner Anstaltskirche zusammen. J\u00e4ger-Klein widmet sich den drei Architekten der Anlage, Carlo von Boog, Otto Wagner und Franz Berger. <\/p>\n\n\n\n<p>Stefan Melwisch (Germanist, Architekturstudent und Mitarbeiter in einem Bauingenieurb\u00fcro) begr\u00fcndet die innovative Bautechnik als fr\u00fches \u201eMegaprojekt\u201c des Eisenbetons in \u00d6sterreich. Mathias Groisb\u00f6ck (Architekturstudent) beleuchtet gemeinsam mit Plakolm-Forsthuber die Techniken der Hygiene am Steinhof. Sabine Plakolm-Forsthuber beweist, dass die Innenausstattung und M\u00f6blierung behagliche Wohnst\u00e4tten f\u00fcr \u201eNervenkranke\u201c schufen. Maria Aub\u00f6ck (Landschaftsarchitektin und Professorin an der Akademie der Bildenden K\u00fcnste in M\u00fcnchen), die bereits vor Jahren in einer Studie den interessanten Baum- und Geh\u00f6lzbestand des Freiraumes Am Steinhof dokumentierte, beschreibt nun die Gestaltungsprinzipien dieses Freiraumes und die Gartenanlagen vor Ort. Zur Vervollst\u00e4ndigung der Baugeschichte vertieft sich im Anschluss Plakolm-Forsthuber in die baulichen Interventionen am Areal von der Er\u00f6ffnung bis in die Nachkriegszeit. Herwig Czech (Dokumentationsarchiv des \u00d6sterreichischen Widerstandes) widmet sich der Anstalt als Ort von Medizinverbrechen im Nationalsozialismus. Caroline J\u00e4ger-Klein f\u00fchrt anhand der denkmalgerechten Sanierung und Adaptierung einiger Pavillons durch verschiedene Architekturteams um das Jahr 2000 vor, dass eine erfolgreiche Implementierung der Prinzipien des Bauens im Bestand zu einer nachhaltigen Zukunft des Areales f\u00fchren kann. Zuletzt entf\u00fchrt Franziska Leeb (freiberufliche Architekturpublizistin) in die zahlreichen Bauprojekte und B\u00fcrgerinitiativen rund um den Steinhof.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Fotoessay von Wolfgang Thaler zum Steinhof selbst, aber auch zu den Anlagen von Alt-Scherbitz in Preu\u00dfen, Mauer-\u00d6hling in Nieder\u00f6sterreich, Kremsier in M\u00e4hren und Triest, damals noch dem K\u00fcstenland \u00d6sterreichs zugeordnet, erschlie\u00dft sich die Baugeschichte des Areales Am Steinhof im Detail aus den erst in den vergangenen Jahren aufgefundenen und bisher unver\u00f6ffentlichten, mehreren tausend Originalpl\u00e4nen und historischen Fotografien, kommentiert durch Beschreibungstexte. Gegliedert in Heil- und Pflegeanstalt, Sanatorium und Wirtschaftsareal und geleitet durch extra erstellte, \u00fcbersichtliche Lagepl\u00e4ne l\u00e4dt dieser Katalogteil zu einem ausgedehnten Rundgang durch das ausgedehnte Areal im Westen von Wien ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Architektur der ehemaligen Nieder\u00f6sterreichischen Landes-, Heil- und Pflegeanstalt f\u00fcr Geistes- und Nervenkranke Am Steinhof in Wien Der erste Teil des 368 Seiten starken Buches widmet sich in 15 wissenschaftlichen Fachbeitr\u00e4gen verschiedensten Themen zu dieser Anlage aus dem Blickwinkel der Architektur- und Kunstgeschichte, jedoch auch der Gegenwart und Zukunft der ann\u00e4hernd vollst\u00e4ndig im Originalzustand erhaltenen, 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