{"id":4123,"date":"2021-11-09T11:07:43","date_gmt":"2021-11-09T10:07:43","guid":{"rendered":"http:\/\/baugeschichte.tuwien.ac.at\/website\/?p=4123"},"modified":"2021-11-09T11:07:44","modified_gmt":"2021-11-09T10:07:44","slug":"icomos-vortrag-gruenderzeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/baugeschichte.tuwien.ac.at\/website\/icomos-vortrag-gruenderzeit\/","title":{"rendered":"ICOMOS Vortrag"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Gr\u00fcnderzeithaus \u2013 Historisches Geb\u00e4ude. Best\u00e4ndiger Wert.<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Im Spannungsfeld zwischen Stadtplanung, Stadtentwicklung, Tourismus und Denkmalpflege koordiniert in vielen Welterbest\u00e4tten mittlerweile eine \u201eSite-Manager\u201c. Ziel des Vortrags ist die Ann\u00e4herung an ein relativ Neues und nicht-s<\/p>\n\n\n\n<p>Durch lange Lebensdauer, flexible Konstruktionen und die Verwendung nachhaltige Baustoffe aus regionaler Produktion sind Gr\u00fcnderzeith\u00e4user auch in Hinblick auf die Klimakriese werthaltig. Diese historischen Geb\u00e4ude befinden sich heute in der Regel nicht kurz vor ihrem Abbruch, sondern sie werden als qualitativ hochwertige Geb\u00e4ude verstanden. Sie sind Bestandteil unseres kulturellen Erbes und ihre Erhaltung liegt nicht nur im privaten Interesse seiner Eigent\u00fcmer oder seiner Eigent\u00fcmerinnen, sondern vor allem auch im \u00f6ffentlichen Interesse.<\/p>\n\n\n\n<p>Historische Geb\u00e4ude in einer angemessenen Art und Weise zu erhalten und zu bewahren erfordert viel Aufmerksamkeit und Pflege. Dar\u00fcber hinaus stehen im Zuge der Bewirtschaftung auch Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten sowie Umbauten an, die sorgf\u00e4ltig durch Architekten geplant werden sollten. Denn die Planung und Auswahl von Konstruktionen und Produkten ist eine diffizile Angelegenheit. Oft hat es den Anschein, dass diese Entscheidungen leicht und kosteng\u00fcnstig zwischen Eigent\u00fcmer und Professionisten getroffen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Gesellschaft, auch die Eigent\u00fcmer historischer Bauwerke, haben Interesse daran, langfristig zu denken \u2013 vor allem, wenn das Haus von Generation zu Generation weitergeben wird. Gerade dann sollten sie danach trachten, den Ertrag eines Hauses langfristig zu sichern. Dann muss aber auch der Bestand langfristig gesichert sein. Ein Haus soll daher fit f\u00fcr die kommenden Jahrzehnte dastehen. Das beinhaltet vorausschauendes Planen und Handeln, damit das Haus in seinem Bestand auch in Zukunft gesch\u00fctzt ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Markus P. Swittalek&nbsp;<\/strong>ist Architekt und f\u00fchrt seit 2002 ein eigenes B\u00fcro, moment-home Real Estate Solutions, das auf Planen und Bauen im historischen Bestand, sowie Denkmalpflege, Kulturg\u00fcterschutz und Beratung zu UNSECO-Welterbest\u00e4tten spezialisiert ist. Sein Studium absolvierte er an der Technischen Universit\u00e4t Wien und der Rheinl\u00e4ndisch-Westf\u00e4lischen Technischen Hochschule in Aachen (RWTH Aachen). Er ist ICOMOS-Mitglied, assoziiertes Vorstandsmitglied des \u00d6sterreichischen Nationalkomitees Blue Shield sowie Mitglied oder Vorstandsmitglied zahlreicher weiterer Fachgesellschaften. Dar\u00fcber hinaus ist er Vorsitzender des interdisziplin\u00e4ren Ausschusses Historische Geb\u00e4ude in der Ziviltechnikerkammer Wien, N\u00d6 und Burgenland und als Kulturg\u00fcterschutzoffizier Experte an der Landesverteidigungsakademie.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2021 ist Swittalek Lehrgangsleiter des postgradualen Masterstudiengangs Sanierung und Revitalisierung am Department f\u00fcr Bauen und Umwelt an der Donau-Universit\u00e4t Krems sowie seit vielen Jahren Universit\u00e4tslektor an diversen nationalen und internationalen Universit\u00e4ten. Das Ziel seiner Lehre ist es, ein Gesamtverst\u00e4ndnis f\u00fcr die Komplexit\u00e4t von Sanierung und Revitalisierung zu vermitteln, wobei am Beginn der Befassung stets die Analyse und das Detektieren der Melodie eines Geb\u00e4udes steht. Statt von Altbauten spricht er von&nbsp;<em>Historischen Geb\u00e4uden<\/em>&nbsp;und betont die Nachhaltigkeit dieser sowie ihre Bedeutung in Hinblick auf ihre g\u00fcnstige Gesamtenergiebilanz und ihren sanften \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt erschien sein Werk \u2013 gemeinsam mit dem Richter Albert Oppel \u00ad\u2013 im Linde Verlag: \u201e<em>Handbuch Ziviltechnikerrecht\u201c.&nbsp;<\/em>Darin wird dem Baurecht und dem Denkmalrecht breiter Raum gewidmet.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe title=\"ICOMOS-Vortrag: &quot;Das Gr\u00fcnderzeithaus. Historische Geb\u00e4ude. Best\u00e4ndiger Wert.&quot; Markus P. 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Von Bergbaust\u00e4dten, Handelsbauten und Turmh\u00e4usern in Kosovo, Albanien und Montenegro <\/strong>(Caroline J\u00e4ger-Klein)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Wir freuen uns, Sie anl\u00e4sslich des Vortrages begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">ICOMOS Austria<br>Karlsplatz 13, A \u2013 1040 Wien<br>+43 (0)670 605 60 94<br>office@icomos.at<br><a href=\"http:\/\/www.icomos.at\">www.icomos.at<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gr\u00fcnderzeithaus \u2013 Historisches Geb\u00e4ude. Best\u00e4ndiger Wert. Im Spannungsfeld zwischen Stadtplanung, Stadtentwicklung, Tourismus und Denkmalpflege koordiniert in vielen Welterbest\u00e4tten mittlerweile eine \u201eSite-Manager\u201c. 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