Pfann-Ohmann-Preis 2025
Das letzte Haus. Sepulkralarchitektur an der Via Appia Antica.

Wir freuen uns, Paul Eismann, Leon Kaeppel und Nikolas Markovic-Sejic herzlich zum diesjährigen Pfann-Ohmann-Preis zu gratulieren. Die drei Studierenden vertraten den Forschungsbereich Baugeschichte und Bauforschung erfolgreich und wurden mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Die prämierten Arbeiten entstanden im Rahmen des Master-Moduls Baugeschichte | Bauforschung im Wintersemester 2024/2025 unter dem Titel „Das letzte Haus. Sepulkralarchitektur an der Via Appia Antica.“ Sie widmeten sich dem historischen Bestand des Mausoleo Colombario Constantiniano und erstellten eine sorgfältige digitale Dokumentation der untersuchten Strukturen. Seit 2017 liegt ein Forschungsschwerpunkt des Fachgebiets auf den „Letzten Häusern“ der Via Appia Antica und der Via Latina in Rom, insbesondere auf den Tempelmausoleen. Dabei dokumentieren und analysieren Studierende ausgewählte Grabanlagen bauhistorisch. Die Verformung der Monumente wird systematisch erfasst, wobei Handaufmaß, terrestrisches Laserscanning sowie terrestrische und UAV-Photogrammetrie zum Einsatz kommen, um präzise geometrische und strukturelle Daten für die anschließende Analyse und Rekonstruktion zu gewinnen.

Der Pfann-Ohmann-Preis wurde 1993 von Wilhelmine Pfann gegründet, um herausragende zeichnerische Leistungen von Studierenden der Architektur an der Technischen Universität Wien zu würdigen. Gleichzeitig ehrt die Stiftung die Lebenswerke der Architekten Hans Pfann und Friedrich Ohmann. Der Preis ist mit insgesamt 4.000 € dotiert und wird jährlich an zwei Preisträger:innen vergeben. Unsere Gratulation gilt auch dem gesamten Team des Moduls Baugeschichte, insbesondere Univ.-Ass. Eva Kodzoman und Svenja Schulmeister, für ihre engagierte Betreuung der Preisträger über das gesamte Semester.